IMG_9100.JPG

Zitate & Geschichten

Achte gut auf deine Gedanken

(Chin. Sprichwort )

Achte gut auf deine Gedanken, denn sie werden zu deinen Worten.

Achte gut auf deine Worte, denn sie werden zu deinen Taten.

Achte gut auf deine Taten, denn sie werden zu deinen Gewohnheiten.

Achte gut auf deine Gewohnheiten, denn sie bilden deinen Charakter.

Achte gut auf deinen Charakter,  denn er wird zu deinem Schicksal.

Ankunft

(Martin Majewski)

 

O ihr Engel, lasst es schneien! 

Mehr sogar als je zuvor! 

Warum ich dieses Wort beschwor? 

– wird bald verstanden sein.

 

Damit, in dieser dunklen Zeit, 

ein Licht, das zart entsteht, 

sich reich vermehrt und so besteht 

für lange, weltenweit.

 

Du fragst vielleicht: Kann das passier’n? 

Dir scheint es sonderbar, 

dass Eiskristalle großer Zahl 

die Weisheit reflektier’n?

 

Ein Bild entstieg aus Sphären, 

die höher und auch tiefer sind 

als alles, was wir je bestimmt. 

Von dort entspringt das Leben.

 

Manchmal, ich geb’s zögernd zu, 

da fand ich mich in Träumen gar, 

wo alles unterm Eise war. 

Die ganze Welt fand Ruhe.

 

Und nur die Wesen, die in sich 

ein warmes Herz bewahrten, 

würden einst im neuen Garten 

wandeln, klug und fürsorglich.

 

Lasst euch bitte, weiße Flocken, 

zu den komfortablen Zellen 

der Missbrauchten hinbestellen, 

sie ans Leben anzudocken!

 

Da Furcht der Hoffnung Unterseite, 

leg ich beides dankend hin. 

Doch bet ich dafür neuerdings, 

dass Mut und Geist es schneite.

Der kleine Mutmacher 

(von J.W. Goethe)

Was keiner wagt, das sollt ihr wagen,

Was keiner sagt, das sagt heraus,

Was keiner denkt, sollt ihr befragen,

Was keiner anfängt, das führt aus.

Wenn keiner ja sagt, sollt ihrs sagen,

Wenn keiner nein sagt, sagt doch nein,

Wenn alle zweifeln, wagt zu glauben,

Wenn alle mittun, steht allein.

Wo alle loben, habt Bedenken,

Wo alle spotten, spottet nicht.

Wo alle geizen, wagt zu schenken.

Wo alles dunkel ist, macht Licht.

Wo alle lügen, dient der Wahrheit,

Wo alle heucheln, macht nicht mit.

Verscheucht den Nebel, strebt zur Klarheit.

Wo alle weichen, weicht keinen Schritt...

Der Tanz des Lebens

(Veronika Herrlich / Telegram Kanal "Weil wir Göttinnen sind"  (@t.me/weilwirgoettinnensind) 

Du bist, was du im Herzen trägst ... ob das ein Lächeln oder Tränen sind...

Wut oder Liebe...alles darf sein...alles darfst du in dir tragen....jederzeit.

Du darfst getragen werden vom Leben...vom Sein...

und wenn keiner da ist, dann bist du nicht allein....sondern All ein...

verbunden mit der Erde....mit dem Leben...mit dem, was dich berührt & umgibt -

tanze meine Schwester, tanze was du bist...mit der Göttlichkeit die ist ....

von mir für Euch ...

 

Die Einladung

(Oriah Mountaiin Dreamer)

Es interessiert mich nicht, womit du dein Geld verdienst. Ich will wissen, wonach du dich sehnst und ob du die Erfüllung deines Herzens-wunsches zu träumen wagst.

Es interessiert mich nicht, wie alt du bist. Ich will wissen, ob du es riskierst, dich zum Narren zu machen, auf deiner Suche nach Liebe, nach deinem Traum, nach dem Abenteuer des Lebens.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten ein Quadrat zu deinem Mond bilden. Ich will wissen, ob du deinem Leid auf den Grund gegangen bist und ob dich die Ungerechtigkeiten des Lebens geöffnet haben, oder du dich klein machst und verschließt, um dich vor neuen Verletzungen zu schützen.

 

Ich will wissen, ob du Schmerz meinen oder deinen eigenen ertragen kannst, ohne ihn zu verstecken, zu bemänteln oder zu lindern. Ich will wissen, ob du Freude meine oder deine eigene aushalten, dich hemmungslos dem Tanz hingeben und jede Faser deines Körpers von Ekstase erbeben lassen kannst, ohne an Vorsicht und Vernunft zu appellieren oder an die Begrenztheit des Menschseins zu denken.

Es interessiert mich nicht, ob das, was du mir erzählst, wahr ist. Ich will wissen, ob du andere enttäuschen kannst, um dir selbst treu zu bleiben; ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst, um deine eigene Seele nicht zu verraten; ob du treulos sein kannst, um vertrauenswürdig zu bleiben. 

 

Ich will wissen, ob du die Schönheit des Alltäglichen erkennen kannst, selbst wenn sie nicht immer angenehm ist und ob ihre Allgegenwärtigkeit die Quelle ist, aus der du die Kraft zum Leben schöpfst. Ich will wissen, ob du mit Unzulänglichkeit leben kannst meiner und deiner eigenen und immer noch am Seeufer stehst und der silbrigen Scheibe des Vollmonds ein uneingeschränktes "Ja!" zurufst.

Es interessiert mich nicht, wo du wohnst oder wie reich du bist. Ich will wissen, ob du nach einer kummervoll durchwachten Nacht zermürbt und müde bis auf die Knochen aufstehen kannst, um das Notwendige zu tun, damit deine Kinder versorgt sind.

Es interessiert mich nicht, wen du kennst oder wie du hierher gekommen bist. Ich will wissen, ob du inmitten des Feuers bei mir ausharren wirst, ohne zurückzuweichen.

Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem du studiert hast. Ich will wissen, was dich von innen heraus trägt, wenn alles andere wegbricht. Ich will wissen, ob du mit dir selbst allein sein kannst und ob du den, der dir in solch einsamen Momenten deines Lebens Gesellschaft leistet, wirklich magst.

Ein Krieger des Lichts glaubt

(Paulo Coelho)

Ein Krieger des Lichts glaubt. Weil er an Wunder glaubt, geschehen auch Wunder.

Weil er sich sicher ist, daß seine Gedanken sein Leben verändern können, verändert sich sein Leben.

Weil er sicher ist, daß er der Liebe begegnen wird, begegnet ihm diese Liebe auch.

Manchmal wird er enttäuscht, manchmal verletzt.
Abe
r der Krieger weiß, daß es sich lohnt. Für jede Niederlage gibt es zwei Siege. Alle, die glauben, wissen das.

 

Ein Professor der Mathematik schrieb Folgendes an die Tafel:

(A. unbek.)

Ein Professor der Mathematik schrieb Folgendes an die Tafel:

 

1x9 = 9

2x9 = 18

3x9 = 27

4x9 = 36

5x9 = 45

6x9 = 54

7x9 = 63

8x9 = 72

9x9 = 81

10x9 = 91

 

Erst erscholl leises Gekicher, dann lachten viele der Student*innen los, weil der Professor sich offensichtlich verrechnet hatte.

 

10x9 = 91!

 

Irgendwann lachte der ganze Raum.

 

Der Professor wartete, bis Alle wieder still waren. Dann sagte er:

"Ich habe diesen Fehler absichtlich gemacht, um ihnen etwas zu demonstrieren. Ich habe neun Aufgaben richtig gelöst, und nur einen Fehler gemacht. Statt mir zu gratulieren, dass ich neun von zehn Aufgaben richtig gelöst habe, haben sie über meinen einen Fehler gelacht. Und damit zeigen sie sehr deutlich, wie unser Bildungssystem funktioniert. Und das ist sehr traurig, aber leider wahr. Wir leben eine Fehlerkultur, die dazu führt, dass Menschen verletzt und teils sogar gedemütigt werden, nur, weil sie sich mal irren. Wir müssen lernen, Menschen für ihre Erfolge zu loben, und auch, sie für ihre kleinen Fehler zu schätzen. Glauben sie mir, die meisten Menschen machen viel mehr richtig, als falsch. Und dennoch werden sie nach den wenigen Fehlern beurteilt, die sie machen. Ich möchte ihnen damit nahe legen, dass es gut ist, mehr zu loben, und weniger zu kritisieren. Daraus resultiert nämlich noch so viel mehr. Mehr Zuneigung, mehr liebevolles Miteinander, und weniger Gehässigkeit. In diesem Sinne, kommen sie gut nach Hause."

 

Damit nahm er seine Unterlagen und verließ den Saal. Es blieb noch lange recht still nach diesen Worten. Die meisten Studentinnen nickten und sprachen leise über das eben Gehörte. Und nicht wenige von Ihnen haben verstanden, dass die Lektion, die sie gerade gelernt haben, viel wichtiger war, als das Ergebnis von 10x9.

Weisheit der Bäume

(Autor mir leider unbek.)

Als ich heute morgen joggte, weil Mutter Erde lächelnd lockte, sprach ich mit so manchen Bäumen

über mein Sein, von meinen Träumen...

Sie sagten, dass die neuen Zeiten uns in jene Welt begleiten,

die zu betreten wir geborgen - sie war für lange Zeit verloren.

Für diesen heiligen Moment, dessen Datum niemand kennt,

können wir uns vorbereiten und uns den aufgewühlten Zeiten

mit ihren schweren Energien bewusst & liebevoll entziehen.

Die neue Zeit ist schon zu finden....wenn wir uns nicht im Außen binden.

Die Bäume kennen Gottes Plan und bieten ihn den Menschen an...

wenn sie im Wald die Ruhe finden, sich mit ihnen zu verbinden...

Wir können unsere Kraft aufbauen, indem wir auf die Wurzeln schauen,

die wir in unseren Ahnen finden, wo manche Seelenthemen gründen.

Der Wald schenkt uns die feine Stille, wo nicht das Denken, nicht der Wille

wirken - nein, es berührt der Baum den still gewordnen Herzensraum.

Wer oder was ist ein Krieger? 

(Schwingendes Adlerherz)

Krieger ist Jemand, der die Bedeutung einer Narbe kennt. Dazu muß er nie einen Kampf geführt haben. Die Narbe erzählt ihm von der Verletzlichkeit der Person. Sowohl körperlich, seelisch oder geistig. 

 

Die Verletzung heilt, die Narbe bleibt immer und erinnert bis zum Tod, die Kinder darüber hinaus, an die Verletzung den Schmerz  das Leid und mehr. Die Erinnerung ist zu jeder Zeit so möglich und schmerzhaft, als wäre es jetzt geschehen, auch wenn viele Jahre vergangen sind. DAS weiss ein Krieger und erinnert sich immer daran.

 

Deshalb sucht ein Krieger IMMER eine friedliche Lösung, der alle Beteiligten freiwillig zustimmen. Kompromisse lehnt er konsequent ab, da sie immer Verlierer schaffen. Der Krieger ist der LETZTE, der zur Waffe greift. Dann steht er an vorderster Front und kämpft entschlossen, kompromisslos, konsequent und mit aller Kraft und allen Möglichkeiten, um die Bedrohung endgültig und komplett zu beseitigen. Er beendet den Kampf, wenn er schwer verwundet nicht mehr kämpfen kann, gesiegt hat, oder er ist tot.

 

Der Krieger ist sich bewußt, verliert oder versagt er, sind seine Leute, Frauen, Kinder, Kranke, Alte und Andere dem Feind und der Bedrohung hilf- und schutzlos ausgeliefert.